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Der Turmtriebwagen 701 099-4 (99 80 9236 099-4 D-AVOLL), der Lokvermietung Aggerbahn (Andreas Voll e.K., Wiehl), ex DB 701 099-4, ex Deutsche Bundesbahn -  Kassel 6206, ist am 04.04.2020 in Kreuztal abgestellt.

Der Turmtriebwagen (TVT) wurde 1964 bei WMD in Donauwörth unter der Fabriknummer 1512 gebaut. Bei der DB war er in Kassel, Marburg und Gießen beheimatet. Nach der Ausmusterung kam er zur VEB - Vulkan-Eifel-Bahn in Gerolstein, bis er zur Aggerbahn kam. Die altrote Farbgebung hier entspricht der ursprünglichen Farbgebung.

Die Turmtriebwagen der DB-Baureihen 701 sind eine Serie von Bahndienstfahrzeugen der Deutschen Bundesbahn, die Fahrzeuge aus den erfolgreich produzierten Uerdinger Schienenbussen abgeleitet nicht zuletzt um die Ersatzteilhaltung zu vereinfachen. 

In den 1950er Jahren wurde das Netz der Deutschen Bundesbahn zunehmend elektrifiziert. Damit entstand ein Bedarf an Fahrzeugen zur Installation und Instandhaltung der Fahrleitung. Deshalb beschaffte die Deutsche Bundesbahn insgesamt 167 überwiegend zweimotorige moderne Wartungsfahrzeuge für diesen Zweck. Der VT 55 (ab 1968 Baureihe 701) entstand auf Basis des Schienenbusses VT 98 (ab 1968 Baureihe 798). Hersteller war die Waggon- und Maschinenbau GmbH in Donauwörth.

Zwischen den Führerständen befindet sich ein 26 m² großer Aufenthaltsraum mit einer Werkstatt. Dort sind Regale, eine Werkbank sowie eine Sitz- und Waschgelegenheit montiert, auch der Zugang zur Kanzel zur Beobachtung der Fahrleitung befindet sich dort. Die einzige Änderung des Wagenkastens im Vergleich zur BR 798 ist die Erhöhung des Daches.

Auf dem Dach befindet sich ein Stromabnehmer zur Erdung und Prüfung der Fahrleitung. Das Dach wird fast vollständig von einer hydraulisch heb- und schwenkbaren Arbeitsbühne bedeckt. Die Arbeitsbühne kann mit bis zu 300 Kilogramm beladen werden. Auch eine Beobachtungskanzel und Suchscheinwerfer wurden auf dem Dach angebracht.

TECHNISCHE DATEN:
Achsformel: AA
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 13.950 mm
Achsabstand: 6.000 mm
Dienstgewicht: 24,6 t
Motor: 6-ZylinderUnterflur 4-Takt-Dieselmotor
Motorleistung  2 x 110 kW (150 PS) bei 1.900 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Kupplungstyp: Schraubenkupplung

Spätere Umbauten:
Einige 701 der DB Netz Instandhaltung wurden später zu Oberleitungsmesswagen (Diagnose VT) umgerüstet und tragen statt der Arbeitsbühne einen zweiten Stromabnehmer auf dem Dach. Sie werden zur Inspektion der Oberleitung eingesetzt, sollen aber aufgrund der geringen Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h zeitnah ausgemustert werden.
Der Turmtriebwagen 701 099-4 (99 80 9236 099-4 D-AVOLL), der Lokvermietung Aggerbahn (Andreas Voll e.K., Wiehl), ex DB 701 099-4, ex Deutsche Bundesbahn - Kassel 6206, ist am 04.04.2020 in Kreuztal abgestellt. Der Turmtriebwagen (TVT) wurde 1964 bei WMD in Donauwörth unter der Fabriknummer 1512 gebaut. Bei der DB war er in Kassel, Marburg und Gießen beheimatet. Nach der Ausmusterung kam er zur VEB - Vulkan-Eifel-Bahn in Gerolstein, bis er zur Aggerbahn kam. Die altrote Farbgebung hier entspricht der ursprünglichen Farbgebung. Die Turmtriebwagen der DB-Baureihen 701 sind eine Serie von Bahndienstfahrzeugen der Deutschen Bundesbahn, die Fahrzeuge aus den erfolgreich produzierten Uerdinger Schienenbussen abgeleitet nicht zuletzt um die Ersatzteilhaltung zu vereinfachen. In den 1950er Jahren wurde das Netz der Deutschen Bundesbahn zunehmend elektrifiziert. Damit entstand ein Bedarf an Fahrzeugen zur Installation und Instandhaltung der Fahrleitung. Deshalb beschaffte die Deutsche Bundesbahn insgesamt 167 überwiegend zweimotorige moderne Wartungsfahrzeuge für diesen Zweck. Der VT 55 (ab 1968 Baureihe 701) entstand auf Basis des Schienenbusses VT 98 (ab 1968 Baureihe 798). Hersteller war die Waggon- und Maschinenbau GmbH in Donauwörth. Zwischen den Führerständen befindet sich ein 26 m² großer Aufenthaltsraum mit einer Werkstatt. Dort sind Regale, eine Werkbank sowie eine Sitz- und Waschgelegenheit montiert, auch der Zugang zur Kanzel zur Beobachtung der Fahrleitung befindet sich dort. Die einzige Änderung des Wagenkastens im Vergleich zur BR 798 ist die Erhöhung des Daches. Auf dem Dach befindet sich ein Stromabnehmer zur Erdung und Prüfung der Fahrleitung. Das Dach wird fast vollständig von einer hydraulisch heb- und schwenkbaren Arbeitsbühne bedeckt. Die Arbeitsbühne kann mit bis zu 300 Kilogramm beladen werden. Auch eine Beobachtungskanzel und Suchscheinwerfer wurden auf dem Dach angebracht. TECHNISCHE DATEN: Achsformel: AA Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 13.950 mm Achsabstand: 6.000 mm Dienstgewicht: 24,6 t Motor: 6-ZylinderUnterflur 4-Takt-Dieselmotor Motorleistung 2 x 110 kW (150 PS) bei 1.900 U/min Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Kupplungstyp: Schraubenkupplung Spätere Umbauten: Einige 701 der DB Netz Instandhaltung wurden später zu Oberleitungsmesswagen (Diagnose VT) umgerüstet und tragen statt der Arbeitsbühne einen zweiten Stromabnehmer auf dem Dach. Sie werden zur Inspektion der Oberleitung eingesetzt, sollen aber aufgrund der geringen Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h zeitnah ausgemustert werden.
Armin Schwarz

232 105-9 in Neubrandenburg.
232 105-9 in Neubrandenburg.
Felix B.

Deutschland / Dieselloks / BR 232 (ex 130 DR)

300 1200x900 Px, 26.04.2020

112 185 in Neubrandenburg.
112 185 in Neubrandenburg.
Felix B.

Ein Dosto Steuerwagen mit einigen Dosto Personenwagen nach Stralsund in Neubrandenburg.
Ein Dosto Steuerwagen mit einigen Dosto Personenwagen nach Stralsund in Neubrandenburg.
Felix B.

Der Innenraum der ÖBB Züge der Baureihe 4746 (verliehen an ODEG) in Binz.
Der Innenraum der ÖBB Züge der Baureihe 4746 (verliehen an ODEG) in Binz.
Felix B.

Der Innenraum der ÖBB Züge der Baureihe 4746 (verliehen an ODEG) in Binz.
Der Innenraum der ÖBB Züge der Baureihe 4746 (verliehen an ODEG) in Binz.
Felix B.

Mittlerweile sind die ersten eigenen Züge der ODEG auf Rügen unterwegs. 4746 801 der ODEG in Sassnitz am 18.02.2020
Mittlerweile sind die ersten eigenen Züge der ODEG auf Rügen unterwegs. 4746 801 der ODEG in Sassnitz am 18.02.2020
Felix B.


Zwei gekuppelte vierteilige Siemens Desiro HC (462 017 und 462 019) des RRX Rhein-Ruhr-Express (betrieben vom der National Express) fahren am 01.06.2019 in den Bahnhof Köln Messe/Deutz ein. 

Die Triebzüge sind laut den NVR-Nummern (94 80 0462 xxx-x D-SDEHC) im Eigentum von Siemens. Siemens Mobility ist auch für die Instandhaltung der Fahrzeuge zuständig. Dafür wurde in Dortmund-Eving ein Instandhaltungswerk (Rail Service Center) errichtet, es wurde am 5. September 2018 in Betrieb genommen. Neben der Werkstatt verfügt es auch über eine Außenreinigungsanlage.

Der dem RRX zu Grunde liegende Verkehrsvertrag wurde, mit einem geschätzten Volumen von zwei Milliarden Euro, europaweit ausgeschrieben. Der Zuschlag ging an die beiden folgenden Unternehmen:
Abellio Rail NRW hat Los 1 mit den Linien RE 1 und RE 11 gewonnen,
National Express wird die Lose 2 und 3 mit den Linien RE 4, RE 5 und RE 6 betreiben, dafür werden dem Unternehmen bis Dezember 2020 inklusive Betriebsreserve 52 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt.

Die Deutsche Bahn begründet ihre Niederlage im Wettbewerb mit höheren Lohnkosten, die zehn Prozent über denen der Konkurrenz lägen. Laut Angaben des VRR hätten die Konkurrenten jedoch vor allen Dingen bei Verwaltungs- und Energiekosten gepunktet. Mit der Vergabe wird der Marktanteil der Deutschen Bahn im Regionalverkehr Nordrhein-Westfalens voraussichtlich auf unter 50 Prozent sinken.

Recht schlecht kann man die Verwandtschaft noch erkennen, rechts fährt gerade ein Siemens Desiro MainLine (BR 460) der Trans Regio in Richtung Hohenzollernbrücke
Zwei gekuppelte vierteilige Siemens Desiro HC (462 017 und 462 019) des RRX Rhein-Ruhr-Express (betrieben vom der National Express) fahren am 01.06.2019 in den Bahnhof Köln Messe/Deutz ein. Die Triebzüge sind laut den NVR-Nummern (94 80 0462 xxx-x D-SDEHC) im Eigentum von Siemens. Siemens Mobility ist auch für die Instandhaltung der Fahrzeuge zuständig. Dafür wurde in Dortmund-Eving ein Instandhaltungswerk (Rail Service Center) errichtet, es wurde am 5. September 2018 in Betrieb genommen. Neben der Werkstatt verfügt es auch über eine Außenreinigungsanlage. Der dem RRX zu Grunde liegende Verkehrsvertrag wurde, mit einem geschätzten Volumen von zwei Milliarden Euro, europaweit ausgeschrieben. Der Zuschlag ging an die beiden folgenden Unternehmen: Abellio Rail NRW hat Los 1 mit den Linien RE 1 und RE 11 gewonnen, National Express wird die Lose 2 und 3 mit den Linien RE 4, RE 5 und RE 6 betreiben, dafür werden dem Unternehmen bis Dezember 2020 inklusive Betriebsreserve 52 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Die Deutsche Bahn begründet ihre Niederlage im Wettbewerb mit höheren Lohnkosten, die zehn Prozent über denen der Konkurrenz lägen. Laut Angaben des VRR hätten die Konkurrenten jedoch vor allen Dingen bei Verwaltungs- und Energiekosten gepunktet. Mit der Vergabe wird der Marktanteil der Deutschen Bahn im Regionalverkehr Nordrhein-Westfalens voraussichtlich auf unter 50 Prozent sinken. Recht schlecht kann man die Verwandtschaft noch erkennen, rechts fährt gerade ein Siemens Desiro MainLine (BR 460) der Trans Regio in Richtung Hohenzollernbrücke
Armin Schwarz

4746 553 der ÖBB (verliehen an ODEG) in der Nähe von Bergen/Rügen.
4746 553 der ÖBB (verliehen an ODEG) in der Nähe von Bergen/Rügen.
Felix B.


Paralleleinfahrt zweier RE der DB Regio NRW in den Bahnhof Köln Messe/Deutz am 01.06.2019.
Die 146 274 (91 80 6146 274-6 D-DB) mit dem RE 5 “Rhein-Express“ nach Wesel. 
Davor (rechts im Bild) der ET 425 098-1 als RE 8 “Rhein-Erft-Express“ z.Z. nur bis Troisdorf fahrend.

Die 146 274-6 wurde 2015 von Bombardier in Kassel gebaut.
Paralleleinfahrt zweier RE der DB Regio NRW in den Bahnhof Köln Messe/Deutz am 01.06.2019. Die 146 274 (91 80 6146 274-6 D-DB) mit dem RE 5 “Rhein-Express“ nach Wesel. Davor (rechts im Bild) der ET 425 098-1 als RE 8 “Rhein-Erft-Express“ z.Z. nur bis Troisdorf fahrend. Die 146 274-6 wurde 2015 von Bombardier in Kassel gebaut.
Armin Schwarz

Der NS (Nederlandse Spoorwegen) ICE 3M Tz 4653 (93 80 5406 053-9 D-NS) fährt am 01.06.2019 durch den Bahnhof Köln Messe/Deutz zum Hauptbahnhof Köln.
Der NS (Nederlandse Spoorwegen) ICE 3M Tz 4653 (93 80 5406 053-9 D-NS) fährt am 01.06.2019 durch den Bahnhof Köln Messe/Deutz zum Hauptbahnhof Köln.
Armin Schwarz

Deutschland / Triebzüge / ICE 3M (BR 406)

345 1200x870 Px, 01.02.2020


Ein National Express fünfteiliger Bombardier Talent 2 erreicht am 01.06.2019 den Bahnhof Köln Messe/Deutz.
Ein National Express fünfteiliger Bombardier Talent 2 erreicht am 01.06.2019 den Bahnhof Köln Messe/Deutz.
Armin Schwarz


Eine angenehme Überraschung, denn eigentlich hatte ich den RE 9 erwartet nach dem sich die Schranke schloss. 
Die Siemens Vectron MS 193 342-3 (91 80 6193 343-3 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 25.01.2020 mit einem „HUPAC-Zug“ (KLV-Zug) durch Kirchen/Sieg in Richtung Siegen.

Die Vectron MS wurde 2018 von Siemens in München unter der Fabriknummer 22422 gebaut und an die DB Cargo geliefert.  Diese Vectron Lokomotive ist als MS – Lokomotive (Multisystem-Variante) mit 6.400 kW konzipiert und zugelassen für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Niederlande, sie hat eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. So ist es möglich ohne Lokwechsel vom Mittelmeer die Nordseehäfen Rotterdam oder Hamburg an zu fahren.

Die Vectron MS hat folgende Leistungen:
Unter 15kV, 16,7Hz und 25kV, 50Hz Wechselstrom mit 6.400kW;
unter 3kV Gleichstrom mit 6.000kW sowie
unter 1,5kV Gleichstrom 3.500kW

Auf dem Dach der Lok befinden sich vier Einholmstromabnehmer
Position A Pantograf für AC 1.450 mm breit (für Schweiz)
Position B Pantograf für DC 1.450 mm breit (für Italien)
Position C Pantograf für DC 1.950 mm breit (für Niederlande)
Position D Pantograf für AC 1.950 mm breit (für Deutschland, Österreich), Position D ist hier im Bild hinten.

TECHNISCHE DATEN der Vectron MS:
Spurweite: 1.435 mm
Achsformel: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 18.980 mm
Drehzapfenabstand: 9.500 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm
Breite (über Handstangen): 3.012 mm
Höhe (Panto abgesenkt): 4.248 mm
Raddurchmesser :  1.250 mm (neu) / 1.170 mm (abgenutzt)
Gewicht:  90 t
Spannungssysteme:  15 kV, 16,7 Hz AC / 25 kV, 50 Hz AC / 1,5kV DC / 3 kV DC
Max. Leistung am Rad:  6.400 kW (unter Wechselstrom)
Max. Leistung regenerative Bremse:  6.400 kW
Max. Leistung Widerstandsbremse:  2.600 kW
Anfahrzugskraft:  300 kN
Dauerzugkraft:  250 kN
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Elektrische Bremskraft: max. 240 kN
Kraftübertragung: Ritzelhohlwellenantrieb
Kleinster befahrbarer Gleisbogen:  R = 80 m
Volumina Betriebsstoffe: Sandbehälter 4 x 60 l; Wischwasserbehälter 2 x 28 l und Spurkranzschmierung 13 l

Quelle der Daten: Siemens
Eine angenehme Überraschung, denn eigentlich hatte ich den RE 9 erwartet nach dem sich die Schranke schloss. Die Siemens Vectron MS 193 342-3 (91 80 6193 343-3 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 25.01.2020 mit einem „HUPAC-Zug“ (KLV-Zug) durch Kirchen/Sieg in Richtung Siegen. Die Vectron MS wurde 2018 von Siemens in München unter der Fabriknummer 22422 gebaut und an die DB Cargo geliefert. Diese Vectron Lokomotive ist als MS – Lokomotive (Multisystem-Variante) mit 6.400 kW konzipiert und zugelassen für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Niederlande, sie hat eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. So ist es möglich ohne Lokwechsel vom Mittelmeer die Nordseehäfen Rotterdam oder Hamburg an zu fahren. Die Vectron MS hat folgende Leistungen: Unter 15kV, 16,7Hz und 25kV, 50Hz Wechselstrom mit 6.400kW; unter 3kV Gleichstrom mit 6.000kW sowie unter 1,5kV Gleichstrom 3.500kW Auf dem Dach der Lok befinden sich vier Einholmstromabnehmer Position A Pantograf für AC 1.450 mm breit (für Schweiz) Position B Pantograf für DC 1.450 mm breit (für Italien) Position C Pantograf für DC 1.950 mm breit (für Niederlande) Position D Pantograf für AC 1.950 mm breit (für Deutschland, Österreich), Position D ist hier im Bild hinten. TECHNISCHE DATEN der Vectron MS: Spurweite: 1.435 mm Achsformel: Bo'Bo' Länge über Puffer: 18.980 mm Drehzapfenabstand: 9.500 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm Breite (über Handstangen): 3.012 mm Höhe (Panto abgesenkt): 4.248 mm Raddurchmesser : 1.250 mm (neu) / 1.170 mm (abgenutzt) Gewicht: 90 t Spannungssysteme: 15 kV, 16,7 Hz AC / 25 kV, 50 Hz AC / 1,5kV DC / 3 kV DC Max. Leistung am Rad: 6.400 kW (unter Wechselstrom) Max. Leistung regenerative Bremse: 6.400 kW Max. Leistung Widerstandsbremse: 2.600 kW Anfahrzugskraft: 300 kN Dauerzugkraft: 250 kN Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h Elektrische Bremskraft: max. 240 kN Kraftübertragung: Ritzelhohlwellenantrieb Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R = 80 m Volumina Betriebsstoffe: Sandbehälter 4 x 60 l; Wischwasserbehälter 2 x 28 l und Spurkranzschmierung 13 l Quelle der Daten: Siemens
Armin Schwarz

Deutschland / E-Loks / BR 193 (Vectron)

390 1200x905 Px, 26.01.2020

185 144-3 in Burg Stargard.
185 144-3 in Burg Stargard.
Felix B.


Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 kommen nun auch Siemens Desiro´s nach Betzdorf (Sieg)....
Der VT 642 545 / 642 045 (95 80 0642 545-7 D-DB ABp / 95 80 0642 045-8 D-DB Bpd), ein Siemens Desiro Classic der Kurhessenbahn, steht als RB 94 „Obere Lahntalbahn“ (Umlauf 23196/23169, Zuglauf Betzdorf - Siegen - Kreuztal - Erndtebrück - Bad Laasphe - Biedenkopf - Marburg a.d. Lahn), zur Abfahrt bereit.

Ab dem 15. Dezember 2019 werden die Universitätsstädte Marburg (Lahn) und Siegen - Betzdorf (Sieg) per Direktverbindung vernetzt, um das Angebot attraktiver zu gestalten und die Angebotsnachfrage einzuschätzen. Vorerst werden an Samstagen zwei Züge der Kurhessenbahn, Linie RB 94, in beide Richtungen von Marburg nach Betzdorf (Sieg) über Bad Laasphe, Erndtebrück, Kreuztal und Siegen durchgebunden. Die anderen Züge der Oberen Lahntalbahn (Linie RB 94) fahren zwischen Marburg (Lahn) und Bad Laasphe sowie Erndtebrück. Ein Umstieg in Erndtebrück zur Weiterfahrt nach Siegen bzw. Betzdorf entfällt mit den neuen Direktverbindungen an Samstagen.
Die Züge fahren um 8.24 und um 14.24 Uhr von Marburg nach Siegen sowie um 12.59 und um 18.59 Uhr von Siegen nach Marburg. Der Markttest ist zunächst auf zwei Jahre begrenzt.

Es gibt nur einen kleinen Nachteil, die Reise ab Betzdorf dauert fast 3 Stunden (genau 2:54), über Gießen ist man unter 2 Stunden dort, man muss dann halt nur zweimal umsteigen.



Die Baureihe 642 (Siemens Desiro Classic):

Der hier gezeigte Dieseltriebzug wurde 2000 von Siemens in Uerdingen unter den Fabriknummern 91617 und 92077 gebaut. Bis 2017 war sein BW Leipzig, nun fährt er für die Kurhessenbahn (DB Regio).


Ende der 1990er Jahre schrieb die DB eine größere Anzahl von Dieseltriebwagen aus, mit dem Ziel, den Betrieb auf Nebenbahnen wirtschaftlicher zu gestalten und dort die verbliebenen lokbespannten Züge abzulösen. Es wurden gut 500 Triebwagen, aufgeteilt in acht Baureihen, bei der Fahrzeugindustrie bestellt. Die stückzahlenmäßig größte Baureihe war der Desiro von Düwag bzw. Siemens, er wurde als Baureihe 642 in 231 Exemplaren beschafft.


Technik und Aufbau:
Der Wagenkasten ist aus selbsttragenden Aluminiumröhre in Integralbauweise konstruiert. Die Kopfteile mit den Führerständen sind als vorgefertigte GfK-Module ausgeführt, die auf das verlängerte Untergestell des Aluminiumwagenkastens aufgeklebt sind.

Der Fahrgastraum ist gegliedert in den Niederflurbereich (von einem Einstieg bis zum Sitzbereich über dem Jakobsdrehgestell) und die höher gelegenen Bereiche an jedem Wagenende. Aufgrund des vergleichsweise großen Motorraums besitzt die Baureihe 642 jedoch einen geringeren Niederfluranteil als vergleichbare Züge wie zum Beispiel Bombardier Talent oder Alstom Lint. Glaswände und -türen trennen Einstiegsräume und Übergangsbereiche voneinander ab.

Der Fahrgastraum wird durch eine Warmwasser-Umluft-Heizung, bei extremer Kälte durch Ölfeuerung geheizt. Im Sommer soll die Klimaanlage für behagliche Temperaturen sorgen, allerdings sind die Anlagen noch immer störanfällig. Pro Wagen können sechs Fenster gekippt werden.


Fahrwerke und Bremsen
Zwei angetriebene Drehgestelle, ein nicht angetriebenes Jakobsdrehgestell mit Gummiprimärfedern und niveauregulierter Luftfederung in der Sekundärstufe. Je drei Wellenbremsscheiben
je Triebdrehgestell, zwei Radbremsscheiben je Radsatz im Jakobsdrehgestell. Magnetschienenbremse in den Triebdrehgestellen. Mikroprozessorgesteuerter Gleit- und Schleuderschutz. Die Triebwagen sind mit einer direkten elektropneumatischen Bremse (ep-Bremse) und einer indirekten mehrlösigen Druckluftbremse als Rückfallebene ausgestattet. Mit dem Retarder wird bei Nutzung der ep-Bremse zudem hydrodynamisch gebremst. Als Feststellbremse sind Federspeicherbremsen vorhanden. Die Magnetschienenbremse kommt bei Zwangs- und Schnellbremsungen zum Einsatz, bei Notbremsungen jedoch bleibt sie unwirksam. Zudem kann sie vom Triebfahrzeugführer über einen Kippschalter zugeschaltet werden.

Antrieb
Der Triebzug wir von zwei MTU 6-Zylinder-Dieselmotor mit Abgasturboaufladung, Ladeluftkühlung mit jeweils 275 kW / 374 PS Leistung (Euro II) bei 1900 U/min angetrieben. (Bei anderen Kunden und Ausführungen auch 315, 335 oder 360 kW, sowie Motoren von MAN)
Diese befinden sich jeweils unter dem Hochflurbereich zwischen dem angetriebenen Drehgestell und dem Niederflurbereich. Ihr Drehmoment wird über ein hydromechanisches Fünfgang-Automatikgetriebe mit Anfahrwandler und integriertem Retarder auf das äußere Drehgestell übertragen.

Technische Daten (DB Regio Version) : 
Spurweite:  1.435 mm (Normalspur)
Achsformel:  B´2´B´
Länge über Kupplung:  41.700 mm
Drehzapfenabstand: 2 x 16.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.900 / 2.650 /1.900 mm
Lauf- und Treibraddurchmesser: 770 mm (neu) / 710 mm (abgenutzt)
Breite:  2.830 mm
Größte Höhe: 3.819 mm
Fußbodenhöhen: 1.250 mm (Hochflur) / 575 mm (Niederflurbereich)
Eigengewichtgewicht: 68,2 t
Zul. Gesamtgewicht:  88,7 t
Höchstgeschwindigkeit:  120 km/h
Motoren: zwei MTU 6-Zylinder-Dieselmotor 
Leistung: 2 x 315 kW 
Kraftübertragung: mechanisch (5-Gang-Automatikgetriebe mit hydraulischen Anfahrwandler)
Kraftstoffvorrat:  2 x 600 l
Heizölvorrat:  2 x 150 l
Max. Anfahrbeschleunigung: 1,1 m/s²
Max. Bremsverzögerung: Betriebsbremse 0,9 m/s² / Gefahrbremse 1,15 m/s²
Sitzplätze: 12 (1.Klasse) 109 (2.Klasse, davon 13 Klappsitze)
Stehplätze:  90
Scharfenberg Kupplung:  Typ 10
Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 kommen nun auch Siemens Desiro´s nach Betzdorf (Sieg).... Der VT 642 545 / 642 045 (95 80 0642 545-7 D-DB ABp / 95 80 0642 045-8 D-DB Bpd), ein Siemens Desiro Classic der Kurhessenbahn, steht als RB 94 „Obere Lahntalbahn“ (Umlauf 23196/23169, Zuglauf Betzdorf - Siegen - Kreuztal - Erndtebrück - Bad Laasphe - Biedenkopf - Marburg a.d. Lahn), zur Abfahrt bereit. Ab dem 15. Dezember 2019 werden die Universitätsstädte Marburg (Lahn) und Siegen - Betzdorf (Sieg) per Direktverbindung vernetzt, um das Angebot attraktiver zu gestalten und die Angebotsnachfrage einzuschätzen. Vorerst werden an Samstagen zwei Züge der Kurhessenbahn, Linie RB 94, in beide Richtungen von Marburg nach Betzdorf (Sieg) über Bad Laasphe, Erndtebrück, Kreuztal und Siegen durchgebunden. Die anderen Züge der Oberen Lahntalbahn (Linie RB 94) fahren zwischen Marburg (Lahn) und Bad Laasphe sowie Erndtebrück. Ein Umstieg in Erndtebrück zur Weiterfahrt nach Siegen bzw. Betzdorf entfällt mit den neuen Direktverbindungen an Samstagen. Die Züge fahren um 8.24 und um 14.24 Uhr von Marburg nach Siegen sowie um 12.59 und um 18.59 Uhr von Siegen nach Marburg. Der Markttest ist zunächst auf zwei Jahre begrenzt. Es gibt nur einen kleinen Nachteil, die Reise ab Betzdorf dauert fast 3 Stunden (genau 2:54), über Gießen ist man unter 2 Stunden dort, man muss dann halt nur zweimal umsteigen. Die Baureihe 642 (Siemens Desiro Classic): Der hier gezeigte Dieseltriebzug wurde 2000 von Siemens in Uerdingen unter den Fabriknummern 91617 und 92077 gebaut. Bis 2017 war sein BW Leipzig, nun fährt er für die Kurhessenbahn (DB Regio). Ende der 1990er Jahre schrieb die DB eine größere Anzahl von Dieseltriebwagen aus, mit dem Ziel, den Betrieb auf Nebenbahnen wirtschaftlicher zu gestalten und dort die verbliebenen lokbespannten Züge abzulösen. Es wurden gut 500 Triebwagen, aufgeteilt in acht Baureihen, bei der Fahrzeugindustrie bestellt. Die stückzahlenmäßig größte Baureihe war der Desiro von Düwag bzw. Siemens, er wurde als Baureihe 642 in 231 Exemplaren beschafft. Technik und Aufbau: Der Wagenkasten ist aus selbsttragenden Aluminiumröhre in Integralbauweise konstruiert. Die Kopfteile mit den Führerständen sind als vorgefertigte GfK-Module ausgeführt, die auf das verlängerte Untergestell des Aluminiumwagenkastens aufgeklebt sind. Der Fahrgastraum ist gegliedert in den Niederflurbereich (von einem Einstieg bis zum Sitzbereich über dem Jakobsdrehgestell) und die höher gelegenen Bereiche an jedem Wagenende. Aufgrund des vergleichsweise großen Motorraums besitzt die Baureihe 642 jedoch einen geringeren Niederfluranteil als vergleichbare Züge wie zum Beispiel Bombardier Talent oder Alstom Lint. Glaswände und -türen trennen Einstiegsräume und Übergangsbereiche voneinander ab. Der Fahrgastraum wird durch eine Warmwasser-Umluft-Heizung, bei extremer Kälte durch Ölfeuerung geheizt. Im Sommer soll die Klimaanlage für behagliche Temperaturen sorgen, allerdings sind die Anlagen noch immer störanfällig. Pro Wagen können sechs Fenster gekippt werden. Fahrwerke und Bremsen Zwei angetriebene Drehgestelle, ein nicht angetriebenes Jakobsdrehgestell mit Gummiprimärfedern und niveauregulierter Luftfederung in der Sekundärstufe. Je drei Wellenbremsscheiben je Triebdrehgestell, zwei Radbremsscheiben je Radsatz im Jakobsdrehgestell. Magnetschienenbremse in den Triebdrehgestellen. Mikroprozessorgesteuerter Gleit- und Schleuderschutz. Die Triebwagen sind mit einer direkten elektropneumatischen Bremse (ep-Bremse) und einer indirekten mehrlösigen Druckluftbremse als Rückfallebene ausgestattet. Mit dem Retarder wird bei Nutzung der ep-Bremse zudem hydrodynamisch gebremst. Als Feststellbremse sind Federspeicherbremsen vorhanden. Die Magnetschienenbremse kommt bei Zwangs- und Schnellbremsungen zum Einsatz, bei Notbremsungen jedoch bleibt sie unwirksam. Zudem kann sie vom Triebfahrzeugführer über einen Kippschalter zugeschaltet werden. Antrieb Der Triebzug wir von zwei MTU 6-Zylinder-Dieselmotor mit Abgasturboaufladung, Ladeluftkühlung mit jeweils 275 kW / 374 PS Leistung (Euro II) bei 1900 U/min angetrieben. (Bei anderen Kunden und Ausführungen auch 315, 335 oder 360 kW, sowie Motoren von MAN) Diese befinden sich jeweils unter dem Hochflurbereich zwischen dem angetriebenen Drehgestell und dem Niederflurbereich. Ihr Drehmoment wird über ein hydromechanisches Fünfgang-Automatikgetriebe mit Anfahrwandler und integriertem Retarder auf das äußere Drehgestell übertragen. Technische Daten (DB Regio Version) : Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B´2´B´ Länge über Kupplung: 41.700 mm Drehzapfenabstand: 2 x 16.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.900 / 2.650 /1.900 mm Lauf- und Treibraddurchmesser: 770 mm (neu) / 710 mm (abgenutzt) Breite: 2.830 mm Größte Höhe: 3.819 mm Fußbodenhöhen: 1.250 mm (Hochflur) / 575 mm (Niederflurbereich) Eigengewichtgewicht: 68,2 t Zul. Gesamtgewicht: 88,7 t Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h Motoren: zwei MTU 6-Zylinder-Dieselmotor Leistung: 2 x 315 kW Kraftübertragung: mechanisch (5-Gang-Automatikgetriebe mit hydraulischen Anfahrwandler) Kraftstoffvorrat: 2 x 600 l Heizölvorrat: 2 x 150 l Max. Anfahrbeschleunigung: 1,1 m/s² Max. Bremsverzögerung: Betriebsbremse 0,9 m/s² / Gefahrbremse 1,15 m/s² Sitzplätze: 12 (1.Klasse) 109 (2.Klasse, davon 13 Klappsitze) Stehplätze: 90 Scharfenberg Kupplung: Typ 10
Armin Schwarz

Deutschland / Triebzüge / BR 642

440  4 1200x813 Px, 19.01.2020

4746 553 der ÖBB (verliehen an ODEG) in der Nähe von Bergen/Rügen.
4746 553 der ÖBB (verliehen an ODEG) in der Nähe von Bergen/Rügen.
Felix B.


Die 185 212-8 (91 80 6185 212-8 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 11.01.2020 mit einem gem. Güterzug durch Betzdorf/Sieg in Richtung Köln.
Die 185 212-8 (91 80 6185 212-8 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 11.01.2020 mit einem gem. Güterzug durch Betzdorf/Sieg in Richtung Köln.
Armin Schwarz

Deutschland / E-Loks / BR 185

285 1200x800 Px, 12.01.2020